Die Architektur der Saadier-Paläste ist von der maurisch-andalusischen Geometrie geprägt. Wenn man im Innenhof steht, spürt man vor allem die Weite: lange Achsen, strenge Symmetrie und der offene Himmel, der als Teil der Gestaltung genutzt wird.




Marrakesch: Eintrittsticket für den El-Badi-Palast mit Souvenir-Postkarte
Marrakesch-Kulturerbe-Pass: Tickets für den Bahia-Palast, den El-Badi-Palast und die Saadier-Gräber
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UNESCO BEITRITTSJAHR
1985
El Badi bedeutet „Der Unvergleichliche“. Es ist einer der 99 Namen Gottes im Islam. Sultan Ahmad al-Mansur wählte diesen Namen bewusst, um zu verdeutlichen, dass der Palast auf der ganzen Welt seinesgleichen suchte.
Der Palast wurde direkt aus den Kriegsentschädigungen der Schlacht der drei Könige (1578) finanziert, in der die Truppen der Saadier die portugiesische Armee besiegten. Das Lösegeld wurde für italienischen Carrara-Marmor, indischen Onyx und sudanesisches Blattgold verwendet, die eigens für den Palast importiert worden waren.
Der Bau dauerte etwa 25 Jahre (1578–1603). In seiner Blütezeit verfügte El Badi über mehr als 360 Zimmer, Sommerpavillons, Stallungen, Verliese und weitläufige Spiegelteiche, die der Alhambra in Granada und dem Topkapi-Palast in Istanbul in nichts nachstehen sollten.